BAM-KongressVon Hitzewallungen bis Herzbeschwerden
Die Menopause ist längst kein Tabuthema mehr, die Gesellschaft ist wesentlich offener geworden. Damit steigt auch der Beratungsbedarf in der Hausarztpraxis.
Die Menopause ist längst kein Tabuthema mehr, die Gesellschaft ist wesentlich offener geworden. Damit steigt auch der Beratungsbedarf in der Hausarztpraxis.
Seit Monaten gibt es um das Alzheimer-Medikament Lecanemab großen Wirbel. In Deutschland ist es seit September 2025 auf dem Markt, das IQWiG sah zuletzt allerdings keinen Vorteil für Patienten. Nun hat auch der Gemeinsame Bundesausschuss entschieden: Kein Zusatznutzen. Und nun?
Alle Ärztinnen und Ärzte zahlen bekanntlich in ihr Versorgungswerk ein – viele machen sich in den ersten Berufsjahren wenige oder keine Gedanken darum. Dabei sind Informationen rund um die Altersvorsorge sehr wichtig. Denn die Weichen für die spätere Rente werden bereits in jungen Jahren gestellt.
Eine Sepsis wird oft zu spät erkannt. Prof. Stefan Kluge erklärt, woran das liegt – und welche drei Parameter Hausärztinnen und Hausärzte bei Verdacht auf Sepsis bestimmen sollten.
Vor zwei Jahren wies das Umweltbundesamt im Urin zahlreicher Menschen Spuren des gesundheitsschädlichen Weichmachers DnHexP nach. Etwa zur gleichen Zeit entdeckte das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima in Nordrhein-Westfalen den Stoff in Urinproben von Kindergartenkindern. Der Ursprung: Sonnencreme. Besser geworden ist die Lage nicht, wie Proben aus 2025 zeigen.
Ein 72-Jähriger ist zunehmend kurzatmig, wenig belastbar und hat Beinödeme. Alle Symptome deuten auf eine Herzinsuffizienz hin. Welche Diagnostik- und Therapiemaßnahmen können bereits in der hausärzlichen Praxis stattfinden? Und wie geht es weiter?
Die elektronische Patientenakte (ePA) ist nur sehr eingeschränkt praxistauglich, meint der Hausärztinnen- und Hausärzteverband. Und auch die Verbraucherschützer sehen die Akte kritisch.
Die Telefon-AU hat zuletzt für heftige Diskussionen gesorgt. Dabei bringt sie gerade in Infektzeiten nachweislich Entlastung, das belegen zahlreiche Stimmen aus der Praxis. Hausärztinnen und Hausärzte berichten, wann sie die Telefon-AU nutzen – und wann nicht. Plus: Wann ist welche AU-Form die richtige?
Die Covid-19-Impfung könnte für Praxen in der kommenden Impfsaison einfacher werden: Wöchentliche Bestellungen werden der Vergangenheit angehören, stattdessen wird je nach Bedarf - und wie bei anderen Vakzinen üblich - über die Apotheke bestellt. Außerdem soll es Fertigspritzen statt Mehrdosenbehältnissen geben.
Immer noch warten Hausärztinnen und -ärzte auf die neue Versorgungspauschale im EBM: Bei richtiger Umsetzung könnte sie Praxen entlasten. Nun mischt sich Bundesgesundheitsministerin Nina Warken ein und macht der Selbstverwaltung Druck.
Lieferschwierigkeiten bei Medikamenten kommen öfter vor - einzelne fallen gravierender aus. Für einen Wirkstoff, der bei Behandlungen von Heroin-Abhängigkeit genutzt wird, sieht es wieder besser aus, wie das Bundesgesundheitsministerium bekannt gegeben hat.
Wie soll das Gesundheitssystem im Verteidigungsfall funktionieren? Ministerin Warken plant ein neues Gesetz für Krisen und will Schwachstellen gezielt angehen.
Eine Influenza kann vor allem für ältere Menschen und solche mit kardiovaskulären Risiken gefährlich werden. FLUNITY-HD, eine präspezifizierte gepoolte Analyse zweier pragmatischer, individuell randomisierter klinischer Studien mit mehr als 466.000 Teilnehmenden im Alter ab 65 Jahren zur Effektivität von Influenza-Impfstoffen, zeigt nach Impfung mit dem Hochdosis-Influenza-Impfstoff einen überlegenen Schutz für ältere Erwachsene vor Krankenhausaufenthalten im Vergleich zu standarddosierten Influenza-Impfstoffen#.
Fast 13% der Erwachsenen leiden an einer chronischen Nierenkrankheit (CKD), doch nur bei etwa 1 von 10 Betroffenen ist diese diagnostiziert [1]. Grund genug, zu handeln und die Früherkennung zu verbessern. Die wichtigste Rolle spielen dabei Hausärztinnen und Hausärzte. Für sie gibt es jetzt direkt in der Praxissoftware Unterstützung beim Aufspüren von Personen, die eine CKD haben könnten.
Das Absetzen einer Tirzepatid-Therapie zur Behandlung von Übergewicht ist häufig gefolgt von einer erneuten Gewichtszunahme. Wir beschreiben hier, wie die Anwendung des gut verträglichen Ballaststoffes Polyglucosamin L112 das Gewicht nach Absetzen von Tirzepatid stabilisieren oder sogar weiter reduzieren kann, indem er zunächst in Kombination und dann als Anschlussbehandlung eingesetzt wird.
Für Hausärztinnen und Hausärzte, Praxismitarbeitende und ÄiW (Allgemeinmedizin und Innere Medizin mit hausärztlichem Schwerpunkt) ist der Zugang immer kostenfrei.
Mitglieder der Landesverbände im Hausärztinnen- und Hausärzteverband profitieren außerdem von zahlreichen Extras.