Serie "Theorie versus Praxis"Der Dreh mit dem Dreh
Manchmal schleichen sich bei einfachen Tests kleine Fehler ein, die eigentlich leicht korrigiert werden könnten. Häufig betroffen: Der Stimmgabelversuch nach Rinne.
Manchmal schleichen sich bei einfachen Tests kleine Fehler ein, die eigentlich leicht korrigiert werden könnten. Häufig betroffen: Der Stimmgabelversuch nach Rinne.
Die eÜberweisung ab 2029, konkrete Daten für eRezepte für BtM, Heilmittel und Co, eine Terminbuchung direkt in der ePA-App: Ein neuer Gesetzentwurf greift tief in den Praxisalltag ein. An zwei zentralen Stellen übt der Hausärztinnen- und Hausärzteverband scharfe Kritik. Ein Blick in die Vorhaben des 200-Seiten-Gesetzentwurfs.
Ruhestand? Für viele Hausärztinnen und Hausärzte ist das ein fließender Übergang. Umfragen zeigen: Ein erheblicher Teil möchte auch jenseits der 60 weiter praktizieren. Die zum 1. Januar in Kraft getretene Aktivrente soll Türen öffnen – greift aber nur bei Angestellten, nicht bei Selbstständigen. Wie sich das Ende des Berufslebens flexibel und rechtssicher gestalten lässt – und welche Modelle dafür in der Praxis tragen.
Die Beratung und der Ultraschall zum Bauchaortenaneurysma-Screening steht Versicherten ab 65 Jahren nur einmalig zur Verfügung. Wurden die Leistungen erbracht, dürfen sie nicht mehr von anderen Praxen abgerechnet werden. Das hat das Bundessozialgericht entschieden.
Fast jeder hat schon mal im Internet zu Krankheitssymptomen recherchiert. Doch bei manchen Menschen schüren die Ergebnisse Ängste. Was das bedeutet, wer gefährdet ist und was man tun kann.
Wenn Kinder und Jugendliche stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden, hat das oft psychische Gründe. Besonders häufig kommt eine bestimmte Diagnose vor.
Eine 68-Jährige wird wegen eines TIA-Verdachts stationär eingewiesen. Bei der transthorakalen Echokardiografie fällt im Apexbereich eine echodichte, rundliche Struktur auf.
Im hessischen Karben haben vergangenen Sommer drei Hausärzte ihre Einzelpraxen nach Jahrzehnten aufgegeben, um sich mit einer jungen Kollegin zusammenzuschließen. Das neu gegründete Hausarztzentrum Karben lebt vom Teamgedanken. Das erleichtert nicht nur den Start in die Niederlassung, sondern auch den sukzessiven Abschied in den Ruhestand.
Damit wichtige Anwendungen – wie etwa das elektronische Rezept - ab dem 2. Quartal reibungslos funktionieren, sollten PVS-Updates eingespielt werden. Dazu rät die KBV.
Zum 1. April startet das neue Lungenkrebs-Screening. Welche Voraussetzungen die Ärztinnen und Ärzte mitbringen müssen und welche Leistungen zur Verfügung stehen, hat die KBV in einer Praxisinformation zusammengestellt.
Für gesetzlich Krankenversicherte mit Long/Post-Covid stehen künftig verschiedene Arzneimittel im Off-Label-Use zur Verfügung. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag (2.4.) beschlossen. Konkret geht es um vier Wirkstoffe für unterschiedliche Patientengruppen.
Um die Krankenkassenbeiträge zu stabilisieren, hat die vom Bundesgesundheitsministerium beauftragte „FinanzKommission Gesundheit“ am Montag (30.3.) ihre Sparvorschläge vorgelegt. Die globale Begrenzung der Vergütungsanstiege der Leistungserbringer, lehnt der Hausärztinnen- und Hausärzteverband dabei strikt ab.
Hinter der Ausstellung eines Rezeptes stecken komplexe Fragen, die für Patientinnen und Patienten so oft nicht ersichtlich sind. Eine neue Patienteninformation des Instituts für hausärztliche Fortbildung und "Hausärztliche Praxis" erklärt, warum Rezepte eben nicht mal eben schnell unterzeichnet werden können.
Eine Influenza kann vor allem für ältere Menschen und solche mit kardiovaskulären Risiken gefährlich werden. FLUNITY-HD, eine präspezifizierte gepoolte Analyse zweier pragmatischer, individuell randomisierter klinischer Studien mit mehr als 466.000 Teilnehmenden im Alter ab 65 Jahren zur Effektivität von Influenza-Impfstoffen, zeigt nach Impfung mit dem Hochdosis-Influenza-Impfstoff einen überlegenen Schutz für ältere Erwachsene vor Krankenhausaufenthalten im Vergleich zu standarddosierten Influenza-Impfstoffen#.
Fast 13% der Erwachsenen leiden an einer chronischen Nierenkrankheit (CKD), doch nur bei etwa 1 von 10 Betroffenen ist diese diagnostiziert [1]. Grund genug, zu handeln und die Früherkennung zu verbessern. Die wichtigste Rolle spielen dabei Hausärztinnen und Hausärzte. Für sie gibt es jetzt direkt in der Praxissoftware Unterstützung beim Aufspüren von Personen, die eine CKD haben könnten.
Das Absetzen einer Tirzepatid-Therapie zur Behandlung von Übergewicht ist häufig gefolgt von einer erneuten Gewichtszunahme. Wir beschreiben hier, wie die Anwendung des gut verträglichen Ballaststoffes Polyglucosamin L112 das Gewicht nach Absetzen von Tirzepatid stabilisieren oder sogar weiter reduzieren kann, indem er zunächst in Kombination und dann als Anschlussbehandlung eingesetzt wird.
Für Hausärztinnen und Hausärzte, Praxismitarbeitende und ÄiW (Allgemeinmedizin und Innere Medizin mit hausärztlichem Schwerpunkt) ist der Zugang immer kostenfrei.
Mitglieder der Landesverbände im Hausärztinnen- und Hausärzteverband profitieren außerdem von zahlreichen Extras.